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Die Geschichte des Schillingshofes

Der Schillingshof war ursprünglich ein Bauernhof, der sog. Harrerhof, der 1832 erbaut worden war. Das zugehörige Grundstück reichte damals vom Hörnlewald über die Harrer- und Hainerstraße, weiter zum jetzigen Alpenhof, über die Fallerstraße, hinunter zum heutigen Schillingsweg und endete an der Schluchtbrücke.



1897 verkaufte der Besitzer Herr Harrer das Grundstück mit Bauernhof an Herrn Dr. Eugen Schilling, u. a. Erbauer und Leiter des Augsburger Gaswerkes. Der Hof wurde zum Schillingshof, und diente zunächst, der eigentlich in München wohnenden Familie Schilling, als Sommer- und Erholungswohnsitz.



Eugen Schilling zog gegen Ende des 1. Weltkrieges ganz nach Bad Kohlgrub. Mit der Zeit entstanden in der Hofstatt Fremdenzimmer, die an sogenannte „Sommerfrischler“ vermietet wurden. Durch die Entdeckung des Skifahrens als Freizeitbeschäftigung wurden zunehmend auch während der Wintermonate Gäste beherbergt. Eugen Schilling starb am 4. Juli 1941 in Bad Kohlgrub und wurde angeblich im Glockenturm der Pfarrkirche St. Martin im Dorf beigesetzt.



Nach Ende des 2. Weltkrieges übernahm die Tochter Elisabeth, verheiratete Hainer, das Anwesen und führte es weiter als Gästehaus, jetzt bereits mit Restaurant und Café.



Nach dem Tod von Elisabeth Hainer 1947 dauerte es ungefähr zwei Jahre, bis das Erbe in drei Teile aufgeteilt wurde. Nämlich an ihre Tochter, eine verheiratete Keilmann, und an zwei Nichten. Der größte Grundstücksanteil mit dem Bauernhof/Gästehaus fiel an die Tochter, die beiden Nichten erhielten je ein Baugrundstück am jetzigen Schillingsweg und ein Waldgrundstück am Hörnle.

1952 wurde erstmals an den ehemaligen Bauernhof angebaut und Räumlichkeiten für die ersten Moorbäder geschaffen. Ab diesem Jahr entstanden jeden Winter weitere Gebäudeteile oder bestehende wurden erweitert. Das mittlerweile zu einem bekannten Kurort gewordene Bad Kohlgrub zog viele Gäste an.



Der Schillingshof in den 70er Jahren



Im Jahr 1981 beschloss Frau Göricke (geb. Keilmann), den Schillingshof mit einem Teil des Grundstücks zu verkaufen. Der neue Besitzer war Herr Willi O. Hoffmann, ehemaliger Präsident des FC Bayern München, der für das Haus das damals moderne Bauherrenmodell wählte. Von ihm erwarb die Accor Hotelgruppe das mittlerweile zu einem ansehnlichen Kurhotel avancierten Haus. Es wurde in dieser Zeit sozusagen „markenlos“ als Kurhotel Schillingshof geführt.

1987 ging der Besitz an Herrn Dieter Müller über und war mit zwei weiteren Resort Hotels Gründungshaus und Beginn der erfolgreichen Hotelgruppe ASTRON Hotels, mit zuletzt 60 Häusern in Deutschland und im europäischen Ausland. Das Hotel Schillingshof entwickelte sich zu einem florierenden Wellness- und Tagungshotel. Nach dem Verkauf der ASTRON Hotels an die spanische Hotelgruppe NH Hoteles 2002 verblieb der Schillingshof im Besitz von Herrn Müller. Er war Konzernbestandteil der neuen Motel One Hotelgruppe und wurde 2008/09 grundlegend renoviert und liebevoll ausgestattet.


Der Schillingshof heute

Heute liegt der Besitz des Hotel Schillingshof wieder ganz in privater Hand. Im Rahmen eines sogenannten „Management buy out“ konnte das Hoteliers-Ehepaar Patricia und Randolf Thomas 2012 den Schillingshof erwerben. Nun ist es wieder ein familiengeführtes Hotel mit Schwerpunkt im Wellness- und Tagungsbereich.

Bad Kohlgrub, Hörnle
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Oberammergau, Laber